Gartenbeleuchtung

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Alle Gartenbesitzer möchten so viel Zeit wie möglich in ihrem Garten verbringen und dazu gehören auch die Nachtstunden. Beim Treff mit Freunden in einer lauen Sommernacht setzt eine angepasste Beleuchtung anheimelnde Akzente. Für emsige Hobbygärtner sind es aber auch die zeitigen, dämmrigen Abendstunden im Frühjahr und Herbst, die mit einer Gartenbeleuchtung verlängert werden können.
Bereits aus diesen wenigen Anwendungsmöglichkeiten wird sichtbar, dass eine Gartenbeleuchtung unterschiedliche Zwecke erfüllen muss und dass sich ihr Konzept an diesen Ansprüchen orientieren muss. Die wichtigsten Konzepte sind:

  • Weg- und Sicherheitsbeleuchtung
  • Arbeitsbeleuchtung
  • Freiflächenbeleuchtung (Terrasse etc.)
  • Illumination

Drei Gründe, weshalb eine Weg- und Sicherheitsbeleuchtung so wichtig ist

Jeder Gartenbesitzer, der in seinem Gelände bisher keine Beleuchtung installiert hat, kennt das folgende Problem. Er hat sich Freunde eingeladen und nachts geht die Gartenparty zu Ende. Er und seine Familie haben sich an die Laufwege in ihrem Garten im Dunkeln gewöhnt und sie kennen eventuelle Stolperfallen. Gartenwege sind schließlich nicht immer völlig eben. Seine Gäste hingegen tappen im Dunkeln und werden unsicher. Ein Teil der Freude des Abends geht verloren, und wenn es zum Unfall durch einen Sturz kommt, trägt er die Verantwortung.
Aber auch die Gartenbesitzer selbst erkennen im Dunkeln viel besser jede Veränderung, wenn ausreichendes Licht vorhanden ist.
Der dritte Grund besteht in der Sicherheitsbeleuchtung, die sich beispielsweise über einen Bewegungsmelder einschaltet und ungebetene, nächtliche Besucher abschreckt.

Welche Leuchte ist die richtige?

Weg- und Sicherheitsbeleuchtungen sollten immer über das 220-Volt-Netz betrieben werden. Solartechnik ist zwar mittlerweile wesentlich ausgereifter als früher. Trotzdem kann sie ausfallen und die Sicherheit auf dem Weg ist nicht mehr vorhanden. Am Haus oder an der Gartenlaube eignen sich besonders Wandleuchten in rustikaler Laternen- oder moderner Edelstahloptik. Wenn sie mit einem Dämmerungsschalter ausgestattet sind, schalten sie sich bei Dunkelheit selbstständig ein und können über einen vorgeschalteten Schalter oder eine Schaltuhr variiert werden.
Als Weg- und Sicherheitsbeleuchtung entlang der Gartenwege sind Mast- oder Pollerleuchten sehr gut geeignet. Bei Bodeneinbauleuchten liegt der Lichtaustritt zu niedrig und es wird kein ausreichender Umkreis beleuchtet.
Für Arbeitsbeleuchtungen und zur Abschreckung von Einbrechern eignen sich besonders Halogenstrahler oder solche mit energiesparender LED-Bestückung.
Zur Illumination können Solarleuchten am Gartenteich oder in einer Bepflanzung sehr schöne Effekte erzielen. Sie sind als Spießleuchten, Leuchtsteine und in vielen anderen Variationen erhältlich. Auf der Terrasse mit Stromanschluss laufen ihnen mittlerweile jedoch die äußerst energieeffizienten und langlebigen LED-Lichtschläuche und LED-Ambienteleuchten den Rang ab.

Wie wird eine Gartenbeleuchtung installiert?

Bei der Neuanlage des Gartens sollten alle Kabel im Erdreich, mindestens 60cm tief, verlegt werden. Zur Verwendung kommt NYY-J. Alle Außeninstallationen müssen über einen FI-Schutzschalter geschützt werden. Zusätzliche Steckdosen sollten immer vom Innenraum aus abschaltbar sein.
Nachträgliche Außeninstallationen erfolgen Auf- und Unterputz mit NYM-J oder im Erdreich ebenfalls mit NYY-J. Wo der Kabelweg zur Leuchte nur schwer herzustellen ist, bieten sich Solarleuchten als Alternative an.
Eine Gartenbeleuchtung schützt, beleuchtet und setzt gestalterisch wertvolle Akzente.