Gartentor und Gartenzaun

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Ein Gartenzaun ist mit dem dazugehörigen Gartentor die Visitenkarte eines jeden Grundstücks. Er heißt Gäste willkommen, hindert Fremde an einem unbefugten Betreten und sorgt im „grünen Wohnzimmer“ für eine gewisse Privatsphäre. Doch bei der Auswahl müssen einige Dinge bedacht werden, denn schließlich soll der Gartenzaun mitsamt dem Tor viele Jahre lang Freude bereiten.

Für ein harmonisches Gesamtbild: Auf die Größe kommt es an

Völlig egal, ob aus Holz oder Metall, ob rustikal und antik oder lieber in einem topaktuellen Design: In jedem Fall müssen Gartenzaun und -tor optisch miteinander harmonieren. Dies betrifft nicht nur den Stil und die Farbzusammensetzungen, sondern auch die Höhe. Im Idealfall bildet das Tor zusammen mit dem Zaun und dem Grundstücksabschluss eine perfekte Einheit, so dass sich dem Betrachter ein sehr stimmiges Gesamtbild bietet. Auch die Breite des Tores spielt natürlich eine Rolle. Ob schmaler Durchgang oder gleich eine komfortable Einfahrt, die unter Umständen Platz für ein Auto bietet: Hier gilt es, bereits im Vorfeld gründlich zu überlegen, welche Funktionen der Zaun erfüllen muss und wie das Grundstück künftig genutzt werden soll. Die persönlichen Anforderungen und Bedürfnisse dürfen ebenfalls nicht außer Acht gelassen werden. Wer zu spät bemerkt, dass das gewählte Tor für den breiten Kinderwagen oder die Einkaufstaschen zu schmal ist, oder entsetzt feststellt, dass der Familienhund problemlos über die zu niedrige „Hürde“ hinüberspringt, muss zeitraubende und kostspielige Umbaumaßnahmen in Kauf nehmen.

Die unterschiedlichen Materialien: Vor- und Nachteile

Zäune und Tore aus Holz vermitteln eine sehr warme und behagliche Atmosphäre. Sie eignen sich für nahezu jedes Grundstück und passen auch zu Altbauten ganz hervorragend. Allerdings gibt es auch einen Nachteil: Holz ist gegenüber Feuchtigkeit, Kälte und Sonneneinstrahlung relativ empfindlich und muss daher professionell behandelt werden. Gelegentliches Streichen sorgt für eine Auffrischung der Optik, während eine Lasur verhindert, dass Nässe dem Holz auf Dauer Schaden zufügt. Allerdings benötigt jede Holzart eine andere Behandlung, so dass sich Grundstückseigentümer über die Beschaffenheit ihres Zaunes gründlich informieren müssen. Wurden Zaun und Tor dagegen aus Metall gefertigt, ist eine regelmäßige Nachbehandlung in nahezu allen Fällen überflüssig. Metall ist extrem widerstandsfähig, sehr stabil und gilt als äußerst langlebig. Im Prinzip fällt hier überhaupt kein Arbeitsaufwand an, was gerade für Berufstätige ein großer Vorteil ist. Kleiner Minuspunkt: Optisch machen diese Zäune und Tore meist einen etwas sterilen und unpersönlichen Eindruck.

Offen oder blickdicht?

Bei der Auswahl von Zaun und Tor stellt sich natürlich auch die Frage nach den grundsätzlichen Eigenschaften des Produktes. Eine komplett geschlossene und lückenlose Grundstückseingrenzung schützt vor unerwünschten Blicken und bietet natürlich ein Höchstmaß an Privatsphäre. Offene Modelle wirken dagegen wesentlich freundlicher und einladender. Hier geht es also darum, genau abzuwägen, worauf besonders Wert gelegt werden soll. Letztendlich können aber selbst offene Zäune mit ein wenig Geschick in einen blickdichten Sichtschutz verwandelt werden: Immergrüne Kletterpflanzen sind diesbezüglich eine gute Möglichkeit.