Nützliche Helfer – Gartentipps

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Bildquelle: © by korkey / pixelio.de

Damit man sich an einem schönen Garten erfreuen kann, ist fast das ganze Jahr viel Arbeit und Pflege nötig. Die alte Weisheit: “Wer ein Jahr lässt sein Unkraut steh’n, muss sieben Jahre jäten geh’n!” gilt noch heute. Doch heute gibt es Möglichkeiten, sich diese Arbeit etwas zu erleichtern, ohne gleich die chemische Keule schwingen zu müssen, die weder Nutzpflanzen noch Tieren gut tut.

Die Unterdrückung von Unkrautwuchs durch den Einsatz von Unkrautvlies

Egal ob man einen Weg, eine Terrasse, eine Rasenfläche oder ein Erdbeerbeet anlegen will, mit einer sorgfältigen Planung und Vorbereitung sowie dem Einsatz von Unkrautvlies kann man den Unkrautwuchs erheblich eindämmen. Gleichzeitig bleibt der Boden länger gleichmäßig warm und feucht. Die Pflanzen danken es mit besserem Wachstum und höheren Erträgen. Spezielle Vliese können bis zu vier Liter Wasser pro Quadratmeter speichern. Sie sind in einer Qualität von 50 g/m² bis 150 g/m² erhältlich. Letztere werden auch zur Verfrühung der Ernte auf Erdbeer- und Spargelfeldern eingesetzt.

Umweltfreundliche Vertreibung lästiger Nagetiere aus dem Garten

Ärgerlich für Hobbygärtner ist, wenn die Maulwürfe im frisch angelegten Rasen ihr Unwesen treiben. Doch das muss nicht sein, wenn man schon vor dem Anlegen des Rasens eine Maulwurfsperre einbaut. Am einfachsten geht das bei Rollrasen, indem man das Maulwurfschutznetz, das auch hier erhältlich ist, direkt unter den Rasen legt. Möchte man Rasen aussäen, legt man es etwa 10 cm tief unter die Erde. Die Maulwürfe werden damit am Bau ihrer Erdhöhlen gehindert und wandern ab. Diese stabilen, langlebigen Netze können auch zum Abdecken von Teichen oder zur Abgrenzung von Kleintiergehegen dienen.

Tipps zum Neuanlegen von Beeten

Wenn auf einer Rasen- oder Brachfläche ein Beet neu angelegt werden soll, muss die Oberfläche mindestens spatentief abgestochen und ausgehoben werden. Anschließend sollte man die so vorbereitete Fläche noch einmal umgraben und nach Wurzeln durchsuchen, da einige Unkräuter sehr tiefe Wurzeln bilden. Der Aushub kann, nachdem er gründlich durchgesiebt und vom Unkraut befreit wurde, dem Boden wieder beigegeben werden. Der Rest kommt auf den Kompost. Je nach Qualität des Bodens kann es sinnvoll sein, Muttererde aufzufüllen. Damit das Unkraut nicht wieder ins Beet wächst, ist eine Beetbegrenzung aus Rasenkantensteinen oder Ähnlichem sinnvoll.