Stufen verlegen

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Bildquelle: © Jeanette Dietl - Fotolia.com

Die neue Gartentreppe

Manchmal sind im Garten Höhenunterschiede zu überwinden. Ohne Treppe kommt man dann schlecht aus. Eine Gartentreppe kann ohnehin zum hervorragenden Gestaltungselement werden. Bevor man einen solchen Hingucker selbst baut, ist Einiges zu beachten.

Sicherheit ist das A und O

Robust muss sie sein, sicher und wetterfest. Die neue Gartentreppe soll nicht nur Niveauunterschiede ausgleichen, sondern sich harmonisch in die individuelle Erholungsoase einfügen.
In den Garten gehören grundsätzlich nur Treppen, die rutschsicher und trittfest, stabil und breit genug sind. Zu Stolperfallen sollen sie nicht werden.
Zur Berechnung der Auftrittfläche und –höhe benutzt man die allgemein übliche Gang- und Schrittlänge: Die Höhe der einzelnen Treppenstufen liegt demnach bei 12 bis 15 cm und die Breite der Auftrittfläche bei 63 cm.
Eine Gartentreppe muss besonders gut beleuchtet sein.
Das Anbringen eines Handlaufs ist zu empfehlen. Besonders hochwertig verlegten Treppen im Garten gibt eine Stufenbeleuchtung ein besonders gediegenes Flair. Andererseits beleuchtet eine Überkopfbeleuchtung die Handläufe deutlicher.

Schönheit und Nützlichkeit

Meist wird Naturstein verlegt, sodass sich die Treppe dem Stil des Gartens gut anpasst. Natursteine für den Treppenbau gibt es in einer Riesenauswahl. Damit wird es möglich, stilvollrustikale Treppen für den Bauerngarten zu bauen oder edel-elegante und romantisch-mediterrane Aufgänge anzulegen.
Wenn es regnet, will man trockenen Fußes über die Treppe kommen, deshalb lohnt es sich, abschüssige Ebenen des größeren Gartens in Terrassen zu gestalten, die über Treppen miteinander verbunden sind. Gleichzeitig wird mehr Sicherheit im Garten hergestellt, denn auf geraden Ebenen ist man ungefährdeter unterwegs als auf zuweilen nassen, glitschigen und vereisten Schrägen. Von Treppe zu Treppe bietet sich das Verlegen passender Gehwege an.
Eine lebendig erscheinende Treppe wirkt stilvoll. Durch eine leicht geschwungene Statik kann man diesen Eindruck erreichen. Links- und Rechtsbögen und breiter werdende Verläufe zum Fuß der Treppe hin sorgen für natürliche Lebendigkeit.
Außerdem ist die Auswahl des Materials ausschlaggebend für die Wirkung der neuen Treppe. Wer für seinen kleineren Garten mit geschwungenen Wegen und Treppen kleinere Klinker, Steinplatten oder Pflastersteine auswählt, wird eine harmonische Wirkung erzielen. In den Naturgarten passen Bruchsteine oder Bruchsteinplatten besonders gut. Werden sie mit breiten Fugen verlegt, erzielt man rustikalen Schick.
Holztreppen sind eher nicht zu empfehlen, weil sie beispielsweise im Winter feucht und rutschig werden.

Akribisch arbeiten

Die Kombination aus Schönheit und Sicherheit wird durch genaues Verlegen, Verfugen und Versiegeln der Steinplatten oder der Pflasterflächen erreicht. Unebenheiten und Stolperkanten sollten vermieden werden. Der verwendete Fugenmörtel muss absolut wasserfest sein. So wird sich auch bei viel Wasser auf den Steinflächen kein Rutschfilm bilden. Außerdem muss das Fugenmittel frost-, hitze- und streusalzbeständig sein.
Wer ganz sicher gehen will, schützt das Pflaster der neuen Treppe mit einem geeigneten Bodenversiegler, den man beim Steinmetz kaufen kann.
Diese Imprägnierung schützt die Treppe im Garten zuverlässig vor Witterungsschäden.